Interviews
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Interview mit Henning von den H-Blockx am 17.07.2004
1. Wie gefällt es Euch hier und wie kam es dazu, dass die H-Blockx nach Glött kommen?
Mir gefällt es hier sehr gut. Das ist eine wunderschöne Gegend. Erstens ist hier kulinarisch sehr viel geboten und zweitens sieht auch die Natur ganz anders aus als nördlich des Ruhrgebiets. (Anmerkung: Die Jungs bekamen von unserem Koch traumhafte „Schwabentöpfle“ serviert)
Und wie sind wir hierher gekommen? In erster Linie natürlich mit dem Auto. Und in Buchungsfragen hatten wir einen sehr guten Partner, den Manuel, der sich wohl gedacht hat, dass es sich lohnen wird die H-Blockx hierher zu holen.
2. Ihr habt heuer ja auch die Hauptbühnen von Rock im Park und Rock am Ring unsicher gemacht. Kann man solche Megaevents mit einem kleineren Festival wie Rock over Glött vergleichen?
Nein, dass kann und darf man nicht vergleichen! Für uns ist es eigentlich scheiß-egal auf was für einer Bühne wir spielen. So Sachen wir Rock im Park oder Rock am Ring haben natürlich den Nachteil, dass man denkt „da sind jetzt 50-tausend Leute da - das muss einfach eine wahnsinns Show werden.“ Bei solchen Konzerten wie heute in Glött weiß man bis zum Schluss nicht, was einen genau erwartet. Wir fragen uns dann natürlich den ganzen Tag wie viele Leute wohl kommen, ob überhaupt Leute kommen, wie die mit unserer Musik klarkommen, wie das Festival organisiert gibt, bla bla bla... und bei kleineren Shows gibt es eben, so wie übrigens auch heute, eben häufiger mal die Möglichkeit, dass man positiv überrascht wird.
3. In etwa einer Stunde steht ihr ja auf der Bühne. Was habt ihr bisher hier in Glött gemacht?
Weil wir vorher eine Show mit Die ÄRZTE und Sportfreunde Stiller hatten sind wir hier erst nach 20 Uhr angekommen. Dann hatten wir das angenehme Vergnügen die örtliche Küche zu testen und mit Freunden gemütlich auf der Backstage-Terrasse ein paar Bierchen zu trinken.
4. Wie geht es nach dem Konzert weiter? Seid ihr dann so fertig, dass es gleich ins Hotel geht oder wird noch Party gemacht?
Wir müssen leider heute Nacht schon wieder 600km nach Hause fahren, da morgen ein Freund von Dave und mir Geburtstag feiert und wir da unbedingt vor Ort sein wollen. Und am Montag muss ich schon wieder in Berlin sein. Ich bin also ganz froh, wenn ich heute Nacht mal in meinem eigenen Bett schlafen kann, was in letzter Zeit sehr selten der Fall war.
Das ist aber nicht immer so. Gestern Abend beispielsweise haben wir mit den Donots gespielt und nach dem Konzert noch ordentlich Gas gegeben und richtig schön das Hotel auseinander genommen. (lacht)
5. Wie eben erwähnt, hattet ihr heute Nachmittag ja schon ein Konzert in Ludwigsburg und seid momentan wieder monatelang auf Deutschlandtour. Wird es nicht irgendwann mal langweilig immer Abend für Abend auf der Bühne zu stehen?
Rock´n Roll wird nie langweilig! Ein Busfahrer fährt den ganzen Tag Bus, ein Polizist muss den ganzen Tag Leute verhaften, Politiker müssen den ganzen Tag Scheiße labern und wir dürfen die ganze Zeit das machen was uns Spaß macht nämlich Musik! Es geht ja nicht darum, dass man immer wieder die gleichen Songs spielt, sondern man steht ja immer vor anderen Leuten und das hat ja nicht nur mit Musik sondern auch verdammt viel mit Entertainment zu tun.
6. Gibt es Kollegen oder Bands mit denen man mal besonders gerne zusammen arbeiten würde?
Für mich ist ein Traum zustande gekommen mit den Söhnen Mannheims zu arbeiten. Musikalisch und gesangtechnisch habe ich in dieser Zeit wahnsinnig viel gelernt und es hat tierisch viel Spaß gemacht.
7. Kann man das Publikum aus den verschiedensten Regionen Deutschlands unterscheiden?
Man bildet sich teilweise ein, dass die Leute im Süden anders drauf sind als im Norden und die im Westen anders als im Osten, aber eigentlich ist das „Pille-Palle“. Auf unserer ersten großen Tournee haben wir zuerst in Hamburg, dann in Dortmund und anschließend in München gespielt. Anfangs dachte ich dann, dass die Leute wirklich anders drauf wären, aber wenn man dann wieder mal in der selben Stadt spielt kann alles ganz anders sein. Das hängt immer vom Tag, der Stimmung, der Band und natürlich den Leuten ab.
8. Gibt es gewisse Konzerte die einem ganz besonders in Erinnerung bleiben?
Ja, natürlich waren die Rock am Ring- und Rock im Park-Auftritte absolute Highlights. Außerdem haben wir mal in Russland, irgendwo im Ural mit den Guano Apes gespielt. Erst neulich hatten wir einen Gig mit den Red Hot Chili Peppers in Wien. Diese Liste könnte man mit sehr vielen weiteren Highlights fortführen.
9. Appropos Rock im Park. Da ist dir ja ein übler Fehler unterlaufen, du hast das Publikum mit den Worten “Hallo Rock am Ring“ begrüßt.
Scheiße - Ja, das ist ganz schlimm! Ich bin froh, dass ich mich an dieser Stelle mal dafür entschuldigen kann. Im Eifer des Gefechtes rutscht so was leider schon mal raus. Das kommt beim nächsten Mal nicht wieder vor, versprochen. (lacht)
10. Die Aussage „Im Eifer des Gefechts“ lässt uns vermuten, dass man nach über 1.000 Live-Konzerten noch immer aufgeregt ist, stimmt das?
Ja, auf jeden Fall! Ich bin jetzt auch schon wieder aufgeregt. Diese Überwindung, Aufregung und Angst was wohl passieren wird gehört einfach immer dazu.
11. Vergisst man bei der Aufregung auch schon mal den Songtext?
(lacht laut) Ja, das passiert ständig. Aber da sagt man halt „Wabbl, Wabbl, Wabbl, ...“ und den Leuten fällt das meist gar nicht auf. Nur eben denjenigen, die die Texte selbst auswendig können.
12. Eure Band gibt es ja nun doch schon seit einer geraumen Zeit. Eure Besetzung hat die letzten Jahre einen regen Wechsel erfahren und nun hat man als Zuhörer den Eindruck ihr seid momentan in einer Formation die perfekt zusammenpasst.
Ich würde es mir wünschen, dass es so bleibt. Uns gibt es jetzt seit 14Jahren und in dieser Zeit hatten wir vier oder fünf verschiedene Trommler, zwei verschiedene Bassisten und auch beim Gesang hat es einige Experimente gegeben. Aber ich glaube mit der jetzigen Besetzung und dem neuen Album „No Excuses“ haben wir wirklich unsere Mitte gefunden. Aber man weiß eben nie was passiert. Jederzeit kann einer keinen Bock mehr haben oder einer geht dem Rest mit der Feierei auf den Geist und dann muss man eben wieder eine Lösung finden. Aber momentan sind wir so zufrieden wie schon lange nicht mehr.
13. Henning, wie würdest du selbst das neue Album zuordnen? Kann man es überhaupt mit dem bisherigen H-Blockx-Sound vergleichen?
Im Prinzip haben sich all unsere Alben sehr unterschieden. Ich glaube man konnte nie sagen, dass eine Platte wie eine anderer geklungen hätte. Das hat es den Leuten natürlich erschwert uns zu identifizieren und wir haben ewig lange mach einer musikalischen Mitte gesucht. Mit „No Excuses“ haben wir diese Mitte auf jeden Fall gefunden. Es klingt zwar etwas anders aber von allen bisher erschienenen Platten steckt in dieser am meisten H-Blockx darin.
14. Wenn man die Scheibe anhört hat man wirklich den Eindruck es hätte Spaß gemacht die Songs zu schreiben. Man hat das Gefühl ihr hättet nicht krampfhaft nach neuem Songmaterial gesucht sondern einfach von der Seele gespielt.
Wenn das wirklich dein Empfinden war, hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Das ist eben auch das Wichtige beim Musik machen. Wir verdienen jetzt seit 11 Jahren unser Geld mit der Musik und wenn man mal einen richtig großen Erfolg gehabt hat, wird es schwierig sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, nämlich auf die Musik. Und im letzten Jahr, kurz bevor wir die Platte aufgenommen haben, haben wir gesagt, es gibt so viele Sachen die uns vom Musikmachen ablenken und wir haben eben diese Sachen von uns gestoßen um den Spaß am Musikmachen wieder zurückzuholen. Und diesen Spaß strahlt die Platte nun auch aus.
15. Gibt es Songs die dir besonders am Herzen liegen?
Ja, es gibt ein paar Nummern an denen ich besonders hänge. „Kiss me“ beispielsweise war ein Weihnachtsgeschenk für meine Freundin. Ich glaube darum ist mir die Nummer auch ganz gut gelungen. Dann gibt es den Song „Come along“ der beschreibt, dass die Band wie sie zum jetzigen Zeitpunkt besteht alles durchstehen kann, solange wir zusammen halten. Und mein geheimer Favorit auf dem Album ist „Intuition“.
16. Fabio ist ja auch Produzent der Guano Apes und Donots. In wieweit haben sein Einflüsse die Entstehung der Platte beeinflusst?
Wir haben das definitiv als Team gemacht, was aber nicht heißt, dass Fabio seine Erfahrung als Produzent hinten anstellen musste. Es ist nur schwierig Produzent und Bandmitglied zu sein, denn als Produzent muss man einen gewissen Abstand zu der Band finden. Ab und zu muss er eben auch auf den Tisch hauen und sagen „schaltet Eure Egoprobleme aus, haltet die Fresse und singt das so wir es besprochen haben und nicht anders“. Als Bandmember geht das natürlich nicht, weil zuviel persönliches mit im Spiel ist. Aber dennoch haben uns die Studioerfahrungen von Fabio und Tim extrem viel geholfen und auch weitergebracht.
17. Wenn man die Fotos von Albumcover und Inlay anschaut ist nicht zu übersehen, dass Du bei jedem Bild eine seltsame Person darstellst. Auf der Vorderseite als total verzweifelt und aufgelöst, auf der Innenseite als Schizophren und dennoch ausgeglichen. Sind das einfach nur Fotos die Euch ein Fotograf so nahegelegt hat oder steckt eine Message dahinter?
Ich bin im positivsten Sinne schizophren, da ich eben ständig nach mir selbst suche. Die eine Seite sagt mir, dass ich nicht irgendwann mal am Bahnhof landen möchte, meine Zukunft planen muss und im Leben lernen muss diszipliniert zu sein und die andere Seite ist die extreme Seite, die mich immer wieder die verrücktesten Dinge tun und erleben lässt.
18. Lebst du diese Charaktere auch in Texten und Songs aus?
Ja, in dem Moment, in dem man mit voller Hingabe einen Song schreibt gibt man immer viel Persönliches mit hinein.
19. Damit gibst du aber doch auch viel Einblick in deine Persönlichkeit. Die meisten Menschen, die so wie Du in der Öffentlichkeit stehen setzten Masken auf und zeigen sich nur als unnahbar und möglichst perfekt. Stehst du zu Deinen Schwächen?
Ja und Nein. Mich interessiert nicht, wie das andere Leute machen. Ich bin eben nur ein Freund davon meine Schwächen auch ziemlich schnell preiszugeben. Manchmal sogar zu schnell. Ich stelle mich selbst häufig in Frage und stehe mir damit oft selbst im Weg. Wenn ich einen Song schreibe denke ich nicht viel nach, sondern lass ihn eben einfach raus. Manchmal lese ich mir hinterher den Text durch und merke dann selbst was mich beschäftigt und momentan bewegt. Es wäre natürlich Quatsch zu sagen, ich bräuchte Musik um mich zu therapieren, aber wenn man ernsthaft Musik macht und sich selbst genau zuhört hat man auf jeden Fall die Möglichkeit viel über sich selbst zu lernen.
20. Nun eine Frage die in Fankreisen schon heiß diskutiert wird. Das Album beinhaltet viele potentielle Hits. Welchen davon habt Ihr als nächste Singleauskopplung auserkoren?
Wir haben vor einer Woche ein richtig geiles Video zu „Celebrate Youth“ gedreht. Der Clip wird auf jeden Fall richtig lustig. Dave hatte ein paar Szenen in denen lacht ihr Euch kaputt!
21. Gab es auch Songs, die du mal geschrieben hast, die aber kein anderes Bandmitglied spielen wollte?
Das ist eine sehr gute Frage. Ja, diesen Fall gab es tatsächlich schon hin und wieder. Wenn man eine Platte produziert stellt sich eben oft die Frage wie wird sich das Ding mal verkaufen. Viele Leute, die in die Band Geld investiert haben, wie beispielsweise Plattenfirma, Produzent, Verlag u.s.w. wollen dann eben auch mitreden. Und als ich vor sechs Jahren einen meiner ersten Songs geschrieben habe, war der Produzent davon tierisch begeistert und die Band fand ihn weil es eine Schnulze war einfach nur Scheiße. Der Song kam dann durch einen Kompromiss trotzdem auf die Platte und ist auch als Single ausgekoppelt worden. War aber leider doch kein großer Hit.
22. War es bei Dir ein Kindheitstraum Star zu werden?
Im Zuge zu H-Blockx würde ich das Wort Star nicht in den Mund nehmen. Ich fühle mich nicht als etwas sooo besonderes. In Deutschland wird man auch kaum so jemanden finden. Da ist es ähnlich wie mit Reichtum und Geld. Menschen die wirklich viel Kohle haben, haben es nicht nötig dies nach außen zu tragen und sich entsprechend zu präsentieren und so ist es eben mit berühmten Leuten auch. Heute Nachmittag haben wir zum Beispiel mit Die Ärzte abgehangen und wir hatten auch des öfteren mit Leuten wie Sportfreunde Stiller, Söhne Mannheims, Wir sind Helden usw. zu tun. Die sind alle wie Du und ich. Einfach locker und cool.
Aber nun zurück zu der Frage mit dem Kindheitstraum. Ich empfinde es als wahnsinniges Glück, dass ich so was machen kann und darf und schätze die sensationellen Erlebnisse die ich bisher in diesem Beruf hatte. Das größte Glück ist, dass ich in meinem Leben noch nie das Gefühl hatte richtig gearbeitet zu haben, aber trotzdem mein Geld verdienen kann.
23. Bleibt bei so einem Musiker-Leben auch Zeit für Familie?
Ja, es gibt einige in unserer Band die Familie haben. Unser Gitarrist ist verheiratet und hat zwei Kinder und auch wir anderen sind in relativ guten und festen Händen. Ich bin mit meiner Freundin seit knapp 8 Jahren zusammen und habe aber nicht geplant demnächst zu heiraten. Ich persönlich bin einfach noch nicht soweit. Wir könnten es uns zwar mal vorstellen, sehen momentan aber keine Veranlassung. Ich sehe mich nicht als Familienvater und kann mir aufgrund meines unsteten Lebensstils als Musiker auch nicht vorstellen Kinder zu haben. Meine Freundin versucht sich gerade als Anwältin in Berlin und dadurch befinden wir uns momentan beide in einer Phase in der wir selbst noch suchen was wir in unserem Leben noch alles anfangen wollen.
24. Henning, vielen Dank für das ausführliche und persönliche Interview und alles Gute für deine berufliche und private Zukunft.
Keine Ursache, es hat mir viel Spaß gemacht.
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SHARK
1. Wo kommen die einzelnen Bandmitglieder von Shark her?
Landkreis Dillingen (hauptsächlich), München, Würzburg, Heidenheim.
2. Seit wann gibt es eure Gruppe?
Seit 1998. Shark ist ist aus der Rockband Dionysos hervorgegangen.
3. Wie ist euer Name entstanden?
Beim Fernsehen. Da lief gerade ein Film der von Haien handelte und so sind wir dann auf unseren Namen gekommen. Wir finden Shark hört sich auch ganz gut an. Vor allem hatten Wir auch die Bühne schon konzepiert und dachten dann dass dieser Name ganz gut dazu passt. Der Name hat Biss !
4. Was habt Ihr vor der Gründung Eurer Band gemacht?
Abi, Zivi, und dann Studium bzw. Arbeit. Momentan sind 3 Leute von uns berufstätig, alle Anderen sind noch in der Ausbildung bzw. im Studium.
5. Ist Euch bei euren Auftritten schon mal was total peinliches passiert?
Früher bei Dionysos sind schon Leute ziemlich böse von der Bühne gefallen. Momentan haben wir grad´ unsere "Aussteiger-Aktion". Das bedeutet, dass z.B. wenn der Keyboarder irgendein Thema spielen sollte kann es sein, dass er einfach von seinem Keyboard weggeht und sich neben den Sänger stellt. So nach dem Motto "jetzt mach mal alleine weiter" und dann muss der hald´ unplanmäßig aussteigen (=das Lied beenden). Da machen wir also momentan immer wieder mal so unsere Späßchen.
6. Was haltet Ihr vom Internet? Steht Ihr im Kontakt dazu?
Natürlich! Wir sind alle sehr vom Internet begeistert. Wir besitzen ja auch eine eigene HomePage (www.shark-live.de). Wir haben jeden Tag sehr viele Einträge, manchmal bis zu 10 Stück, was für eine Rockband wirklich sehr viel ist. Es ist echt sehr praktisch, denn so können wir sehr gut mit unseren Fans Kontakt aufnehmen. Oft tragen sich Fans nach Konzerten in unser Gästebuch ein oder schreiben uns E-Mails, welche dann natürlich auch alle beantwortet werden.
7. Wie seid Ihr mit dem bisherigen Erfolg eurer CD zufrieden?
Wir sind wirklich sehr zufrieden. Wir haben bisher schon über 1000 Exemplare verkauft, was für uns ein wirklich fantastischer Erfolg ist.
Die Lieder kommen auch live alle sehr gut an. Wir haben unsere Lieder jetzt auch nahtlos in unser normales Programm mit aufgenommen. Auf Eurer CD hört man ja sehr unterschiedliche Lieder. In welche Richtung tendiert Ihr hauptsächlich? Stimmung, Balladen, Partysongs,... Also eigentlich von allem ein bisschen.
8. Wer von euch ist der Hauptinitiator wenn es um´s Lieder schreiben geht?
Der Hauptinitiator ist Wolle, aber ausgearbeitet werden die Songs von einem Team aus Sänger, Keyboarder, Basser sowie Manager und Produzent. Jeder ist hauptsächlich für die Noten seines Instrumentes selbst verantwortlich, aber natürlich gibt man sich untereinander auch sehr viele Tipps und spricht sich ab.
9. Wie hat euch die Arbeit im Studio gefallen?
War wirklich klasse. Es ist natürlich schon sehr anstrengend im Studio zu arbeiten, aber mit unserem Produzenten "Skibbe" geht das ganz locker. Bei uns ist die Zusammenarbeit so gut, dass es sehr viel Spass mach
10. Können wir in Zukunft noch weitere eigene Songs und CDs von euch erwarten?
Auf jeden Fall. Wir werden jetzt über den Winter noch weitere Lieder einspielen und hoffen dann Euch im Frühjahr 2001 ein Album mit ungefähr 10 Songs präsentieren zu können.
11. Was wollt Ihr in eurem Leben noch alles erreichen?
Diejenigen von uns die gerade studieren wollen natürlich Ihr Studium erfolgreich beenden. Ansonsten gilt für uns alle, dass wir mit Shark noch viele Jahre erfolgreich Musik machen wollen.
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Savage Troop
1. Seit wann gibt es Eure Band?
Die Band „Savage Troop“ gibt es seit 1991. Die jetzige Besetzung existiert sei ca 2Jahren. Die „ältere“ Gruppierung hat mehr die härtere Musik gespielt, was aber leider bei dem Publikum nicht sehr gut angekommen ist. Erst die neue Besetzung hat mehr oder weniger den „Durchbruch“ geschafft.
2. Also habt Ihr den etwas „härteren“ Stil einwenig zurückgeschraubt?
Auf jeden Fall: Früher spielten wir schon fast in „Justice“-Manier, während wir nun sehr gemischtes Cover-Programm performen. Wir legen jedoch viel Wert darauf, dass wir als „New Generation“-Musiker auftreten.
3. Aus welcher Region kommen Eure Mitglieder?
Wir kommen alle aus der Nähe von Nürnberg.
4. Hat Euer Name eine bestimmte Bedeutung?
Übersetzt heißt „Savage Troop“ ja „wilde, ungestüme Truppe“ und das sind wir eben! Damit wollen wir zum Ausdruck bringen, dass die Band eine Einheit bildet die sich von NIX aufhalten lässt.
5. Wie viele Gigs spielt Ihr pro Jahr?
Im Moment ca. 80, jedoch mit stark steigender Tendenz.
6. Spielt Ihr hauptsächlich in Eurer Region?
Auf keinen Fall! Bei uns in der Gegend sind wir schon sehr etabliert, aber in naher Zukunft wollen wir mit Unterstützung unseres neuen Managements Bayernweit und auch in Baden Württemberg auftreten.
7. Da die Anzahl Eurer jährlichen Auftritte in letzter Zeit enorm zugenommen hat, stellt man sich natürlich die Frage, ob Ihr noch Zeit für Hobbys habt.
Da die meisten von uns berufstätig sind, bleibt natürlich nur ein bisschen Zeit. Aber da die Musik unser Hobby ist, wollen wir alle natürlich unsere Freizeit in die Band investieren. Das heißt in die Show und in die neuen Songs.
8. In letzter Zeit habt Ihr ja unglaublich viel Erfolg. Was macht Ihr hierfür verantwortlich?
Wir denken, dass uns hauptsächlich unsere junge, spritzige Art so erfolgreich gemacht hat. Hierdurch wollen wir uns auch von den anderen „traditionellen“ Rock-Bands abheben und eben als „NEUE GENERATION“ den Kontakt zu den jungen Leuten halten, aber trotzdem nie die alten Party-Songs und Klassiker vergessen.
9. Wie sehen Euere Pläne für die unmittelbare Zukunft aus? Habt Ihr beispielsweise vor eigene Lieder zu produzieren?
Eigentlich schon, aber dieses Ziel müssen wir aus zeitlichen Gründen etwas nach Hinten verschieben. Da der Vater unseres Schlagzeugers ein eigenes Tonstudio hat, werden diese Pläne jedoch Früher oder Später in die Realität umgesetzt werden. Zunächst wollen wir unseren Namen etwas bekannter machen, um dann ungefähr Mitte bis Ende 2002 eine CD mit eigenen Liedern veröffentlichen zu können.
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Countdown
1. Woher kommt Ihr und seit wann gibt es Countdown?
Wir kommen aus dem Raum Mindelheim und unsere Band gibt es schon seit 1996.
2. Seid Ihr noch in der Urbesetzung?
Ja, bis auf die Sängerin. Die erste Sängerin ist inzwischen Mami und muss die Musik deshalb leider etwas vernachlässigen. Seit 1999 haben wir Katrin in unseren Reihen.
3. Seid Ihr alle berufstätig?
Ja, deshalb können wir auch nicht allzu viele Gigs jährlich spielen.
4. Wie viele habt Ihr denn im Jahr?
Zwischen 90 und 100. Wir haben aber vor nicht über die „100“ hinaus zu kommen.
5. Habt Ihr vor eines Tages hauptberuflich als Musiker zu arbeiten?
Wenn ein Ereignis kommt, welches uns diesen Traum ermöglicht, würden wir natürlich zuschlagen. Aber mit der momentanen Situation sind wir sehr zufrieden.
6. Ihr seid ja gerade dabei eine CD mit ausschließlich eigenen Songs aufzunehmen. Bis wann dürfen wir die neue Scheibe erwarten?
Dies ist momentan etwas schwierig zu sagen. Durch gesundheitliche Probleme bei Katrin können und wollen wir uns da nicht festlegen. Aber keine Angst: DIE „CD“-CD WIRD KOMMEN!!! Nur wollen wir nicht, dass sie unter Stress und Zeitdruck entsteht, denn dieses würde man natürlich am Ergebnis merken.
7. Wie ist Eure Meinung als Musiker dazu, dass am Grand Prix d´Eurovision in letzter Zeit immer mehr „Künstler“ wie Zlatko, Mosi und Co. Teilnehmen?
Absolut Scheiße! Wenn´s so weitergeht könnten die den Grand Prix gleich abschaffen. Wobei eines müssen wir trotzdem eingestehen: WIR SIND KNORKATOR FANS!!!!
8. Worin liegt Eurer Meinung nach Euer Erfolg?
Wir machen niemals eine einstudierte Show, sondern gehen hald einfach auf die Bühne und haben Spass!
9. Wie sehen Eure Pläne für die Zukunft aus?
Einfach immer WEITERMACHEN (mit der Musik) und alles „easy“ sehen!
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LIQUIDO
1. Wie lange gibt es Liquido schon?
Wir haben die Band im Herbst 1996 gegründet. Dies bedeutet, dass wir demnächst unser 5-jähriges Jubiläum haben!
2. Was für Berufe habt Ihr vor der Musik ausgeübt?
Tim (Sänger und Gitarrist) hat vorher schon hauptberuflich in einer anderen Band agiert. Nur wenn das Geld ein bisschen knapp wurde hat er nebenzu als Altenpfleger gejobbt. Wolfgang und Stefan haben beide vorher studiert und Wolle hat eine Ausbildung zum Heilerziehungs- pfleger gemacht, welche er aber ärgerlicher Weise kurz vor dem Abschluss für die Musik abbrechen musste.
3. Was ist es für ein Gefühl mit Eurem Hit „Narcotic“ so hoch in die Charts geschossen zu sein?
Hm, dies ist eine sehr schwierige Frage. Das Gefühl ist einfach nur Unglaublich! Unsere Karriere ist eine von den Bilderbuchgeschichten die man als Musiker immer wieder von anderen Bands hört.
Anfangs war es ja auch nur unser Hobby. Sicher hat man immer einen Traum. Der ist aber nicht auf einer Bühne vor 20.000 oder 50.000 Leuten zu stehen, sondern erst einmal eine kleine Plattenfirma zu finden von der man einen kleinen Vorschuss bekommt um ins Studio gehen zu können. Als Erstes möchte man mal eine kleine Demo-CD aufnehmen, was wir im Dezember 1996 gemacht haben. Dort war übrigens auch schon Narcotic drauf. Diese Demo CD´s haben wir dann an alle möglichen Radiostationen, Magazine, Plattenfirmen und hald alle wichtigen Adressen die wir in die Finger bekommen konnten geschickt.
4. Wie waren die Reaktionen der Adressaten?
Erst mal haben wir 2 Jahre lang nur Absagen bekommen. Aber irgendwann war hald eine Zusage dabei und die war von Virgin. Die sagten „Hey, wir finden das was Ihr macht spitze und würden auch gerne eine Single veröffentlichen.“
5. Und dann ging der Sprung zu den Stars aber doch mit Sicherheit nicht von Heute auf Morgen, oder?
Nein, natürlich nicht. Zuerst wurde mal ein Vertrag unterzeichnet, dann wurde zuerst die Single aufgenommen. Das ist das erste Mal wahnsinnig faszinierend wenn man so was in einem großen Studio machen darf. Dort gibt es natürlich viel mehr Möglichkeiten und bessere Technik. Irgendwann hört man es dann zum 1.Mal im Radio und freut sich wie ein kleines Kind.
6. Bei Euch ist die gesamte Entwicklung doch recht schnell fortgeschritten. Woher holt man sich die ganzen Tipps wenn man nicht wie andere Bands die Zeit bekommt in die Sach hinein zu wachsen?
Teilweise fühlt man sich natürlich schon wie ins kalte Wasser geworfen weil wir waren halt keine Band die sich quasi hochgespielt hat sondern hatten halt auf einen Schlag riesigen Erfolg.
Wir hatten auch vor dem Durchbruch zusammen fast überhaupt nicht live gespielt. Stefan war außerdem vorher noch Schlagzeuger. Er hat nur mehr als Witz mal gesagt „Komm, jetzt probier´ ich mal Bass aus“, und plötzlich stand er halt dann auf großen Bühnen und konnte sein Instrument noch nicht mal richtig beherrschen.
Aber man lernt mit jedem Tag den man in diesem Business ist dazu. Sei es wie man auf der Bühne agiert und mit dem Publikum am besten umgeht oder Dinge die man in Interviews lieber nicht sagt um sich in Irgendwas zu verstricken.
7. Ist es Euch unangenehm von jedem immer als Erstes auf Narcotic angesprochen zu werden?
Naja, es war halt unser größter Erfolg. Die Identifikation von Liquido mit Narcotic ist da doch selbstverständlich.
8. Immerhin habt Ihr ja mit Eurem Album „At the Rocks“ recht deutlich gemacht, dass Ihr einen eigenen Stil habt.
Ja genau, dies war auch schon bei unserem ersten Album der Fall. Wenn man ein Lied von uns hört soll man einfach sagen können: Das ist Liquido.
9. Euch wurde bereits öfter der Vorwurf gemacht, dass „Play some Rock“ nur eine verkrampfte Kopie von Narcotic ist. Gewisse Parallelen sind auch nicht abzustreiten. Wie steht Ihr zu den Vorwürfen?
Es ist schon richtig, dass die Songs im Prinzip den gleichen Aufbau haben nur die Melodien sind total unterschiedlich. Es ist auch ein komplett anderer Song!
10. Wie darf man sich das Songwriting bei Euch vorstellen?
Das Songwriting hat sich bei uns sehr verändert. Die Musik wird ganz konzentriert im Proberaum gemacht wozu dann im nachhinein ein Text überlegt wird. Am Anfang singen wir meist irgendwelche Fantasy-Texte wobei jedoch oft ganz gute Phrasen hierbei rauskommen, die dann tatsächlich in den Song mit einfließen.
11. Ihr habt vorhin gesagt das Songwriting hätte sich gegenüber früher verändert. In welcher Form ging diese Veränderung vonstatten?
Naja, früher hat man sich halt einfach im Proberaum getroffen, ein paar Bierchen zusammen getrunken und nebenzu ein was vor sich hin geschrammelt. Man ist einfach auch anspruchsvoller geworden. Man nimmt sich ganz bewusst eine Auszeit beispielsweise 3 Monate für Proben und Schreiben der Songs und anschließend 3 Monate um das ganze einzuspielen.
12. Eure Karriere hat sich ja bekanntlich in sehr großen Schritten nach vorne bewegt. Ihr seid beinahe wie Phoenix aus der Asche auferstanden. Da gibt es doch mit Sicherheit die ein oder andere interessante Geschichte zu erzählen?
Oh ja, da gibt es sehr viel zu erzählen. Jetzt verraten wir dir mal ein bisher geheimes Ereignis von Liquido:
Das war ganz am Anfang unserer Karriere. Wir hatten noch kein einziges Mal live gespielt und hatten nur hin und wieder, wenn Zeit war, mal geprobt. Irgendwann hat die Plattenfirma Virgin ja Ihr Interesse bekundet und die wollten uns vorher aber einmal live sehen.
Wir haben dann im Vorprogramm einer kleineren Band zwei Shows gespielt um überhaupt mal zusammen vor einem Live-Publikum gespielt zu haben. Dann haben wir ein Konzert organisiert, damit wir überhaupt eines hatten zu dem wir die Plattenfirma einladen konnten. Dies hat dann soweit auch geklappt nur der Vertreter von Virgin, der heute in Glött übrigens auch da ist, hat im Nachhinein gemeint: „Die Musik ist wirklich spitze aber die Band ist grottenschlecht.“ Er ist danach heim gefahren und wusste nicht, ob er es machen sollte oder nicht. Er hatte recht, wir waren wirklich sehr schlecht. Aber wir hatten halt vorher keine Möglichkeit gut zu werden, weil wir viel zu wenig zusammen gespielt hatten.
Aber letzten Endes haben wir den Vertragsabschluss ja bekommen.
13. Wie wird es für Euch die nächsten Monate weitergehen?
Wir werden jetzt mal bis September 2001 ca. 10-15 Festivals spielen, dann gibt’s 2 Wochen Urlaub und bis spätestens Ende Januar wollen wir eine neue Single und ein neues Album einspielen. Diese werden dann warscheinlich 1-2 Monate später veröffentlicht werden.
Ich danke Euch recht herzlich für dieses offene und ausführliche Interview.
Gern geschehen und grüße unsere Fangemeinde von uns.
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W@nted
1. Wo kommt Ihr her und seit wann gibt es W@nted schon?
Also die Band W@nted gibt es schon seit 10 Jahren. Aber das einzige Gründungsmitglied, das noch in der Band ist, ist unser Bassist Andi. Ursprünglich kam die Band aus dem Erlangener Raum aber mittlerweile sind die Mitglieder über den gesamten Süddeutschen Raum verteilt.
2. Wie sieht es mit Euren Touren aus, habt Ihr auch Auftritte außerhalb unserer Region?
Wir kommen in ganz Süddeutschland rum. Von Würzburg bis zum Bodensee, über München, Rosenheim und sogar im oberen Teil Österreichs.
3. Wenn man sooft auftritt wie Ihr lässt sich das ein oder andere Fettnäpfchen nicht vermeiden. Wie geht Ihr mit solchen "kleinen Patzern" auf der Bühne um?
Natürlich kommt so etwas immer wieder mal vor. Beispielsweise, dass einer von der Bühne fällt, stolpert oder eine Hose reißt. Aber so etwas ist ja nicht richtig peinlich, sondert trägt mehr zur Belustigung bei. Solange niemand einen Schaden davon trägt, kann es ja auch gar nicht so schlimm sein. Es kommt immer darauf an ob man selbst darüber lachen kann.
4. Was erwartet Ihr während Euren Auftritten von Eurem Publikum?
PARTY! Einfach, dass die Leute mitmachen und da sind um Spass und einen guten Abend zu haben. Und wenn wir das sehen haben wir natürlich auch umso mehr Engagement dies auch umzusetzen.
5. Welcher war euer bisher größter Gig?
Die größten Gigs die wir spielen sind immer das Glötter Open Air. Der damalige Auftritt nach J.B.O. war aber wohl der mit dem größten Publikum.
6. Mit wem würdet Ihr gerne mal auf Tour gehen?
Diese Frage ist schwer zu beantworten denn jeder von uns hat da natürlich andere Vorlieben. Man ist mit der Zeit aber auch so routiniert, dass man so auf sich selbst konzentriert ist, dass die anderen Bands absolut sekundär sind. Dies ist eben auch alles mit Umständen verbunden. Wenn es eine größere Band gibt muss man halt immer warten bis man endlich spielen darf oder bis der Soundcheck gemacht werden kann. Für uns ist es einfach nur ungemütlich und stressig mit größeren Bands aufzutreten. Dies ist natürlich nicht negativ zu verstehen denn es ist schon ein riesen Ding und ein sehr schönes Erlebnis vor so vielen Leuten zu spielen. Da nimmt man diesen Stress auch gerne in kauf. Aber um auf Deine Frage zurück zu kommen: einen direkten Favoriten vor dem wir unbedingt mal spielen wollen gibt es eigentlich nicht.
Daniel lachend: Ich würde gerne mal vor Michael Jackson die Bühne betreten und nur EINEN TON spielen wollen.
7. Wie steht Ihr zum Internet? Habt Ihr Zeit und Lust Euch mit diesem Medium zu beschäftigen?
Auf jeden Fall! Wir sagen nur WWW.W@NTEDZONE.DE !!!
Aber im Ernst: Ein Internetanschluss ist heute gleichzustellen mit einem Führerschein. Man muss es einfach haben.
8. Wie stellt Ihr Euch Eure unmittelbare musikalische Zukunft vor?
Wir wollen jetzt demnächst auf jeden Fall eine eigene CD aufnehmen. Eventuell sogar eine live CD.
9. Werden wir dort dann Coversongs hören oder habt Ihr vor eigene Lieder aufzunehmen?
Dies steht momentan noch nicht so ganz fest. Coverlieder aufzunehmen ist irgendwie schwierig denn die Songs gibt es dann ja schon. Dann müsste man die Lieder soweit verändern, dass man seinen eigenen Stil dazugibt. Aber wir werden versuchen viele eigene Lieder hierfür zu produzieren. Aber dies wird wohl noch etwas dauern, denn "Gut Ding will Weile haben". Wir wollen uns da nicht unter Druck setzen lassen nur, weil es momentan vielleicht jede Band macht. Wir wollen etwas vollendetes produzieren das wir dann auch gerne und mit Überzeugung vorstellen können.
OK, dann wünsche ich Euch hierbei viel Glück und bedanke mich für Eure geopferte Zeit.
Bitte, gerne geschehen.
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Bonfire
1. Die Rocklegende Bonfire gibt es nun schon seit 15 Jahren. Was ist es für ein Gefühl einen Namen so lange am Leben zu halten, während man fast täglich Newcomer kommen und gehen sieht??
Das ist das normalste auf der Welt. Aber gleichzeitig bestätigt es uns natürlich auch. Es zeigt uns, dass wir nicht nur irgendeine Modeerscheinung sind, sondern dass es mehr ist.
2. Glaubt Ihr, dass die "One Hit Wonder"-Bands etwas falsch machen?
Selten, denn meist hängt es mit ganz anderen Umständen zusammen als mit der Musik. Es kann an einem scheiß Manager oder einer schlechten Plattenfirma beispielsweise liegen und die Band selbst trifft überhaupt keine Schuld.
Es ist aber auch oft ein Grund, dass Bandmitglieder einfach ausflippen oder mit der Situation nicht fertig werden wenn dann plötzlich nach langem darauf hinarbeiten der gewünschte Erfolg kommt.
3. Dass Eure Arbeit noch sehr gut beim Publikum ankommt, sieht man an dem Erfolg Eurer neuesten Scheibe "Strike X". Hat Euch die unglaublich gute Resonanz überrascht?
Da der Vorgänger "Fuel" auch schon ein riesen Erfolg war es für uns eher ein Ansporn noch einen draufzusetzen. Wir haben im Voraus erkannt, dass "Strike X" stärker werden würde als "Fuel" und desshalb auch eine noch bessere Resonanz erwartet.
4. Also glaubt Ihr im Voraus einschätzen zu können, ob ein Album ein Erfolg oder ein Flop wird?
Nein, das nicht. Aber man hat natürlich über die Jahre viel Erfahrung darin und macht sich natürlich im Voraus ein Bild von der Sache. Außerdem muss man einfach von seiner Arbeit überzeugt sein, sonst wäre es nicht sinnvoll etwas zu veröffentlichen.
5. Ihr habt ja eine unglaublich eingefleischte Fangemeinde. Glaubt Ihr, dass heute in Glött noch Fans dabei sind die Euch schon seit 1986 kennen?
Mit Sicherheit. Dies sieht man vor allem an den Reaktionen des Publikums wenn man mal die älteren Lieder spielt. Aber heute sind garantiert welche hier, die von der ersten Stunde an dabei waren.
6. 1997 durften wir in Glött die Wiedervereinigung von Bonfire mitfeiern. Wie viele Gigs spielt Ihr seit dem Comeback pro Jahr?
Stimmt, wir waren Ende 1996 schon wieder zusammen und spielen seit 1997 wieder regelmäßig. Aber in Zahlen lässt sich das schlecht pauschalisieren. Mal spielst du hier, dann spielst du da,... dann machst du wieder eine Tournee, ...! Sicher sind es nicht so viele Gigs wie die ganzen Coverband spielen.
7. Mit einer so großen Bühnenerfahrung wie Ihr sie habt hat sich doch mit Sicherheit ein unglaubliches Wissen über Eure Arbeit angesammelt. Welche Tipps würdet Ihr Newcomern geben die genauso erfolgreich werden wollen wie Ihr es seid?
Das eigene Ding durchzuziehen und nicht zu sehr auf andere Bands zu schauen, was die so machen. Und ein weiterer wichtiger und sehr ernster Tipp ist: Viel Geld zu sparen um sich einen guten Anwalt leisten zu können.
Das hört sich zwar komisch an aber wenn die Jungs gut sind werden irgendwann Haie kommen die sie unter Vertrag nehmen wollen. Und dann werden sie wahrscheinlich bei Differenzen kein Geld haben um Ihm einen guten Anwalt entgegenzusetzen. Denn er kommt mit den Besten! Da sollte man dann lieber mal mit einem alten Satz Saiten spielen und die Kohle für solche Geschehnisse auf die hohe Kante legen.
Aber am besten ist es natürlich, wenn man gleich darauf achtet einen guten Vertrag vorgelegt zu bekommen. Ganz nach dem Motto "Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser".
8. Welches Ereignis innerhalb des Projekts Bonfire hat Euch bisher am meisten bewegt?
Es ist jedes Mal ein sehr bewegender Moment wenn die Zuschauer unsere Songs singen. Vor allem ist es Gänsehaut-Faktor wenn man sieht wie junge Fans teilweise die ältesten Lieder von uns lückenlos mitsingen können. Es ist einfach seltsam, dass die zum Teil noch nicht einmal geboren war als wir unsere Erste Scheibe rausgebracht haben und trotzdem die Texte auswendig kennen.
9. Was dürfen wir als Nächstes von Euch erwarten?
Die aktuellsten Infos über uns findet Ihr immer unter WWW.BONFIRE.DE. Wir haben übrigens auch einen Link zu Glött in unserer Linksammlung.
Es kommt im Herbst 2001 noch ein "Best of"-Album raus und es wird viele internationale Veröffentlichungen geben. Außerdem bringen wir auch eine DVD raus auf der man die gesamte Geschichte von uns sehen kann.
Vielen Dank für das nette Gespräch.
Haben wir doch gerne gemacht.
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Justice
1. Seit wann gibt es Justice?
Uns gibt es seit 1988. Wolfi und Uli sind die einzigen Gründungsmitglieder, die noch in der Band sind. Sie waren vorher zusammen in der Schule und haben dann im Alter von 18 Jahren mit Justice begonnen Musik zu machen. Die momentane Formation besteht seit Oktober 1999.
2. Ihr spielt ja heute nicht zum 1.Mal in Glött. So habt Ihr unter Anderem schon beim Open Air nach J.B.O. gespielt wovon es auch die CD „Justice live ´99“ zum Kauf gibt. Erkennt Ihr Unterschiede zwischen dem Glötter Publikum und dem in Eurer Heimat?
Ja klar, es gibt einen gewaltigen Unterschied. Und zwar spielen wir bei „uns“ zu 50% andere Lieder. Nämlich die wesentlich härtere Musik. Heute war zwar wirklich sehr gutes Publikum in Glött, aber nicht das, das total abgegangen wäre. Aber wir glauben man muss die Leute einfach langsam dazu hinführen. Das Publikum muss wissen, was Sie erwartet wenn sie auf ein Konzert von Justice gehen. In unserer Region (Baden Württemberg, Franken) hat es auch sehr lange gedauert bis wir uns etabliert hatten. Hier gibt es garantiert genug „Heavy Metaler“ nur müssen die erst mal wissen, dass wir diese Richtung spielen. Das ist auf jeden Fall die Musik, die uns Spass macht. Man kann also sagen um so härter, um so mehr Spass!
3. Spielt Ihr heute zum 1.Mal ein „Nonstopfestival“?
Nein, wir haben so was schon des Öfteren gemacht.
4. Worin besteht für Euch der Unterschied zu einem „normalen“ Konzert?
Ab und zu ist es eine ganz lustige Sache, aber wenn man einen kompletten Abend spielt kann man das eigene Programm selbst logisch aufbauen. Bei der Abwechslung mit einer anderen Band muss man eben mehr ein Highlight-Programm vorführen und das Publikum recht schnell auf den Höhepunkt hinführen.
5. Also ist es für Euch schwieriger das Publikum „bei Stange“ zu halten?
Auf jeden Fall. Gerade mit einer Band wie Savage Troop, welche ja einen wesentlich anderen Musikstil vertreten. Beide Bands haben es hierbei nicht leicht das Publikum so schnell wieder „umzukrempeln“.
6. Zu Eurem wohl prominentestes Ex-Mitglied Hannes Holzmann von J.B.O. habt Ihr ja bekanntlich noch immer guten Kontakt. Hat er Eurer Ansicht nach besser zu Justice gepasst als zu J.B.O.? Denn irgendwie schein es Hannes ja immer wieder als Special Guest zu Justice zu ziehen.
Hierzu sollte man vielleicht sagen, dass es J.B.O. schon genauso lange wie Justice gibt. Er hat beides immer parallel gemacht. Irgendwann hat er sich dann natürlich für das erfolgreichere Konzept entschieden. Das hätte wohl jeder von uns getan. Aber wir stehen, wie Du schon sagtest, noch immer in sehr gutem Kontakt zu Ihm.
7. Für die Beobachter von J.B.O. ist eindeutig zu erkennen, dass Hannes immer wieder die „härtere“ Stilrichtung mit ins Programm einbaut. Also hat er Justice auf jeden Fall noch in sich?
Ja, Hannes ist ein „Metaler“ und wird’s wohl auch bleiben.
8. Ihr seid ja bekanntlich Vertreter des „sehr harten Musikstils“, habt Ihr es dadurch leichter beim Publikum „over“ zu kommen oder eher schwerer?
Diese Frage kann man nur sehr schwer beantworten. Hierbei kommt es nämlich ganz auf das Publikum an. Sicher ist Metal nicht gerade „Mainstream“, also die Musik, die die breite Masse hört. Dafür sind wir aber auch nahezu konkurrenzlos.
9. Ihr arbeitet nun ja schon seit März 2001 an Eurer neuen Platte. Wann dürfen wir das „Release“ erwarten?
Also die CD ist komplett aufgenommen und wartet nun nur noch auf den Vertragsabschluss mit einer passenden Plattenfirma. Wir hoffen, dass Sie im Februar 2002 erscheinen wird.
10. Wird die CD auch wieder Cover-Songs beinhalten oder ausschließlich Eigene?
Von 14 Tracks wird eine Cover-Nummer mit dabei sein. Langfristig wollen wir auch unsere eigenen Lieder bekannter machen und weniger covern.
11. Auf Eurer Website kann man ein Probestück Eurer neuen CD downloaden. Das besagte Lied („Undead“) ist eindeutig der Kategorie „Hardrock“ zuzuordnen. Beinhaltet die CD ausschließlich diesen Stil?
(lachend) Also das Stück, das Du da runter geladen hast ist eines der langsamsten auf der CD. Der Rest ist noch schneller und noch härter!
12. Viele der „Hardrock“-Anhänger bedauern es, dass Ihr so selten in unserer Region auftretet. Werdet Ihr Euch in Zukunft öfter bei uns blicken lassen?
Deswegen sind wir ja da! Die Leute sollen sehen, dass es uns gibt und immer wieder super Partys mit uns feiern. Da es uns in Glött ebenfalls sehr gut gefällt werden wir auf jeden Fall immer wieder mal „anklopfen“.
13. Was dürfen wir in naher Zukunft von Euch erwarten? Gibt es irgendwelche größeren Pläne?
Wir spielen in Wacken!!!
14. Könntet Ihr das für die „Nicht-Vollblut-Metaler“ etwas genauer erklären?
Wacken ist das größte Metal-Festival Deutschlands. Wacken selbst ist ein kleines Dorf mit ca 200 Einwohnern die alle bei diesem Festival mithelfen. Insgesamt werden ca 40.000 Besucher erwartet. Es ist eben ein riesiger Wunschtraum von uns dort mal mitspielen zu dürfen.
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